Rue Oberkampf
Darkwave / EBM / Post-Punk
Founded in 2016 in Passau and later based in Munich.
Source / verification ↗Musikprojekt 1G4SH0 - Alias Igasho
1G4SH0 ist ein deutschsprachiges Darkwave-/Darkpop-Projekt aus Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt stehen emotionale Geschichten über innere Kämpfe, Selbstfindung und die Kraft, aus Dunkelheit wieder Licht entstehen zu lassen. Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen melancholischer Atmosphäre, düsteren Klangwelten und moderner Emotionalität.
Neben der Musik spielt auch die visuelle Ebene eine große Rolle – mit eigenständigen Bildern und Videos, die die Stimmung der Songs weitertragen.
Youtube aktueller Song:
Mehr als Schmerz.
Man merkt oft erst, wie viel man getragen hat, wenn man es irgendwann nicht mehr mit sich nimmt. Mehr als Schmerz zeigt, das oft viel mehr in einem steckt, als man glaubt.
Weitere Links:
YouTube: https://youtube.com/@1g4sh0_music?si=2qsw-9p2DSj7eRFG
Instagram: https://www.instagram.com/1g4sh0.music?igsh=MXRleHk4am5mbWhjOQ==
Facebook: https://www.facebook.com/share/1Ce41FS9aU/
Musikprojekt „1G4SH0“
Das Musikprojekt *1G4SH0* fällt sofort durch seinen ungewöhnlichen Namen auf – und genauso besonders ist auch der Sound dahinter. Die Musik bewegt sich im Bereich von experimentellem Trap und elektronischen Einflüssen, kombiniert mit einer kreativen, unabhängigen Herangehensweise, die dem Ganzen einen sehr eigenen Charakter verleiht.
Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre: Die Tracks schaffen es, eine dichte und oft leicht mysteriöse Stimmung aufzubauen. Dabei wird viel mit Sounds, Effekten und Strukturen gespielt, was die Musik spannend und abwechslungsreich macht – vor allem für alle, die gerne neue Klangwelten entdecken.
Die Vocals sind häufig stilistisch verfremdet oder zurückhaltend eingesetzt, was gut zum Gesamtbild passt und dem Projekt eine gewisse künstlerische Tiefe gibt. Statt klassischer Songstrukturen steht hier eher das Gefühl im Vordergrund, was dem Ganzen eine fast schon immersive Qualität verleiht.
Was *1G4SH0* besonders stark macht, ist die klare künstlerische Linie: Alles wirkt durchdacht und stimmig, ohne sich an gängigen Trends orientieren zu müssen. Dadurch entsteht ein Projekt, das sich angenehm von vielem abhebt, was man sonst hört.
**Fazit:**
*1G4SH0* ist ein kreatives und atmosphärisch starkes Musikprojekt, das vor allem durch seine Eigenständigkeit überzeugt. Wer offen für neue Sounds ist und Musik gerne etwas intensiver erlebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
DEEP IMAGINATION

DEEP IMAGINATION ist eine Band, die ihrem Namen gerecht wird: Ihre Musik wirkt wie ein gedanklicher Trip durch vielschichtige Klanglandschaften, die gleichermaßen emotional wie atmosphärisch sind. Statt auf eingängige, schnell konsumierbare Hooks zu setzen, entfaltet sich ihr Sound oft langsam und mit spürbarer Tiefe – etwas, das Geduld verlangt, aber auch belohnt. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell, dass hier weniger der einzelne Song als vielmehr das Gesamtgefühl im Vordergrund steht.
Stilistisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen Ambient, Progressive Rock und elektronischen Einflüssen. Dabei erinnern einige Passagen an klassische Vertreter des Genres, ohne jedoch wie eine bloße Kopie zu wirken. Vielmehr gelingt es DEEP IMAGINATION, bekannte Elemente neu zu kombinieren und ihnen eine eigene, fast introspektive Note zu verleihen. Ihre Musik scheint weniger darauf ausgelegt zu sein, Trends zu bedienen, sondern eher darauf, einen eigenen Kosmos zu erschaffen.
Besonders auffällig ist ihr Gespür für Dynamik: ruhige, fast meditative Passagen gehen fließend in kraftvolle, teils epische Steigerungen über. Diese Spannungsbögen sind sorgfältig konstruiert und verleihen den Stücken eine narrative Qualität – als würde jede Komposition eine Geschichte erzählen, auch ohne Worte. Gerade in längeren Tracks zeigt sich die Stärke der Band, da sie es versteht, Spannung über mehrere Minuten hinweg aufzubauen, ohne dabei an Intensität zu verlieren.
Die Instrumentierung ist detailreich und sorgfältig aufgebaut. Synthesizerflächen, Gitarrenlinien und rhythmische Elemente greifen ineinander, ohne sich gegenseitig zu überlagern. Man hört deutlich, dass hier mit viel Feingefühl produziert wurde: Kleine Klangdetails tauchen oft erst beim wiederholten Hören auf und sorgen dafür, dass die Musik langlebig bleibt. Gleichzeitig wirkt der Sound nie überladen, sondern stets kontrolliert und bewusst gestaltet.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Produktion: Der Klang ist räumlich, fast dreidimensional. Einzelne Elemente scheinen sich im Stereobild zu bewegen, was besonders mit Kopfhörern ein intensives Hörerlebnis erzeugt. Diese Tiefe trägt maßgeblich dazu bei, dass die Musik nicht nur gehört, sondern regelrecht erlebt wird. Es entsteht der Eindruck, als würde man sich mitten in einem akustischen Raum befinden, der sich ständig verändert.
In Bezug auf Emotionen bewegt sich DEEP IMAGINATION häufig in einem eher melancholischen bis nachdenklichen Spektrum. Es gibt Momente von Hoffnung und Aufbruch, doch diese werden oft von einer gewissen Schwere begleitet, die der Musik zusätzliche Tiefe verleiht. Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz aus: Die Stücke sind weder eindeutig düster noch klar optimistisch, sondern bewegen sich in einem spannenden Zwischenbereich.
Allerdings ist dieser Ansatz nicht für jeden zugänglich. Die oft langen Kompositionen und das Fehlen klassischer Songstrukturen können für manche Hörer eine Herausforderung darstellen. Wer klare Refrains oder sofort erkennbare Melodien erwartet, könnte Schwierigkeiten haben, einen Einstieg zu finden. Auch der zurückhaltende Einsatz von Vocals – sofern vorhanden – trägt dazu bei, dass die Musik eher als Gesamtwerk denn als Sammlung einzelner Hits funktioniert.
Dennoch liegt genau darin die Stärke von DEEP IMAGINATION: Sie fordert Aufmerksamkeit und belohnt intensives Zuhören. Ihre Musik eignet sich besonders für ruhige Momente, in denen man sich bewusst Zeit nimmt, statt sie nebenbei laufen zu lassen. Ob bei einem nächtlichen Spaziergang, beim Nachdenken oder einfach beim Abschalten – die Klangwelten der Band entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn man ihnen Raum gibt.
Fazit:
DEEP IMAGINATION ist keine Band für den schnellen Konsum, sondern für Hörer, die bereit sind, sich auf eine klangliche Reise einzulassen. Mit ihrer Mischung aus Atmosphäre, Dynamik und Detailreichtum schafft sie ein intensives, fast cineastisches Musikerlebnis. Für Fans von experimenteller und emotionaler Musik ist sie eine klare Empfehlung – für Mainstream-orientierte Hörer hingegen möglicherweise zu abstrakt, aber gerade deshalb umso interessanter.
Weitere Links:
2022: Find Your Own Way
https://youtu.be/TVbz5r19TYc
2023: Make The Moon Appear
https://youtu.be/yqgd4RFkisE
2023: No Words to Say
https://youtu.be/W-v9ETd1gSA
2024: The Silence of Winterland
https://youtu.be/lLkR7BqfBLI

👉 „Come to My Pretty Little Garden“
Veröffentlichung: 20. März 2026
Mit diesem siebten Studioalbum setzt die Band ihren Weg konsequent fort, entwickelt ihn aber spürbar weiter:
Das Album bringt laut Beschreibung eine „Rückkehr der romantischen Düsternis“ in den Sound von DEEP IMAGINATION.
(BSC Music)
Thematisch dreht sich das Album um:
Vor diesem Album erschien:
👉 Come to My Pretty Little Garden wirkt dagegen:
Dieses Album ist kein einfacher Einstieg, sondern eher ein immersives Gesamterlebnis:

Ich habe mir Estrangement von In Mitra Medusa Inri jetzt mehrfach angehört – und mein erster Eindruck hat sich ziemlich bestätigt: Das ist keine EP, die sofort zündet, sondern eine, die sich langsam festsetzt.
Was mir direkt aufgefallen ist: Die Band bleibt ihrem Stil treu. Diese typischen schwebenden Gitarren, die kühlen Synths und diese leicht distanzierte, melancholische Stimmung sind sofort da.
Gleichzeitig passiert hier weniger Abwechslung als vielleicht erwartet. Die Tracks gehen fast nahtlos ineinander über, was ich einerseits stark finde, weil es wie ein zusammenhängendes Werk wirkt – andererseits fehlen mir dadurch manchmal klare Höhepunkte.
Trotzdem: Dieser leichte Post-Punk-Groove ist immer noch da. Es ist nicht komplett unnahbar – eher so, dass man sich langsam reinziehen lässt.
Für mich dreht sich die EP komplett um dieses Gefühl von Entfremdung. Nicht laut oder dramatisch, sondern eher unterschwellig.
Ich hatte beim Hören oft das Gefühl, dass sich alles ein bisschen verschoben hat, ohne dass man genau sagen kann, was eigentlich anders ist. Genau das macht für mich auch den Reiz aus – aber es ist definitiv nichts für nebenbei.
Was für mich funktioniert:
Was mir fehlt:
Für mich ist Estrangement eine EP, die man sich bewusst anhören muss. Wenn ich sie nebenbei laufen lasse, passiert ehrlich gesagt nicht viel. Aber wenn ich mich darauf einlasse, entfaltet sie eine ziemlich starke Wirkung.
Ich würde sagen: weniger zugänglich, dafür intensiver. Keine Hitsammlung, sondern eher ein geschlossenes Stimmungsbild.
👉 Meine Bewertung: 8/10
Nicht leicht zugänglich – aber genau das macht sie am Ende interessant.
Ich finde, Estrangement wirkt im Kontext der bisherigen Diskografie von In Mitra Medusa Inri wie ein ziemlich klarer Entwicklungsschritt – aber keiner, der alles umwirft. Eher eine Verdichtung dessen, was schon angelegt war.
Der direkteste Vergleich ist natürlich zum Comeback-Album Second Life.
Ich habe das Gefühl, dass die Band hier bewusster reduziert:
Weniger „Songwriting im klassischen Sinne“, mehr Fokus auf Stimmung und Zusammenhalt.
👉 Für mich ist Estrangement damit wie die introvertierte Schwester von Second Life: weniger greifbar, aber emotional dichter.
Wenn man noch weiter zurückgeht – etwa zu Dreams (2002) oder Darkness Between Us (2003) – fällt der Unterschied noch stärker auf.
Heute – auf Estrangement – ist das alles:
Ich würde sagen: Früher → „Songs mit Stimmung“
Heute → „Stimmung als Gesamtwerk“
Auch die neueren Singles wie Shadows oder Broken Dreams haben schon angedeutet, wohin es geht:
Estrangement treibt das für mich am weitesten:
Es ist fast schon konsequent monochrom – weniger Kontraste, dafür mehr Tiefe.
Wenn ich die Entwicklung ganz grob zusammenfasse:
Für mich ist Estrangement kein Rückblick, sondern eher ein „Weiterdenken“ des Sounds.
Es hat weniger von dem, was die alten Sachen sofort zugänglich gemacht hat – aber dafür mehr von dem, was die Band heute interessant macht.
Wenn ich ehrlich bin:
Ich würde Second Life eher jemandem empfehlen, der neu einsteigt.
Aber Estrangement ist für mich das spannendere Release, weil es zeigt, wo die Band gerade wirklich hin will.
Eine eigenständige Auswahl von Bands und Acts, die wirklich zwischen 2016 und 2026 gegründet wurden. Bereits auf Nachtfragment vorgestellte Acts werden hier bewusst nicht als neue Entdeckungen gezählt.
Die Einträge sind nach Gründungsjahr sortiert. Die Jahreszahl bezieht sich auf die Gründung bzw. den Start des jeweiligen Projekts – nicht auf das erste Album oder die erste Veröffentlichung.
Darkwave / EBM / Post-Punk
Founded in 2016 in Passau and later based in Munich.
Source / verification ↗Darkwave / Coldwave / EBM / Electro
Founded in 2016 in Toulouse by Mathis Kolkoz.
Source / verification ↗EBM / Synthpop / Electro
German electronic project founded in 2016.
Source / verification ↗Post-Punk / Darkwave
Cologne-based act founded in 2016.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk / Synthpop
New York project formed in 2017.
Source / verification ↗Post-Punk / Coldwave / Synthpop
Formed in Minsk in 2017.
Source / verification ↗EBM / Electro Wave / Synthpop
Ukrainian electronic project formed in 2017 by Eugene Gordeev.
Source / verification ↗Post-Punk / Coldwave / Darkwave
Italian post-punk act formed in 2017.
Source / verification ↗Dark Electro / Synthpop / Darkwave
US project formed in 2018 by Luna Blanc.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk
Darkwave act from the Pacific Northwest, formed in 2018.
Source / verification ↗Post-Punk / Darkwave / Electro
Austin, Texas trio formed in 2019.
Source / verification ↗Darkwave / Industrial / Post-Punk
Belgian act formed in 2019.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk
Dutch darkwave project formed in 2020.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk / Dark Electronic
Mexico City project formed in 2020.
Source / verification ↗Darkwave / Synth-Punk
Belgian visual-art collaboration formed in 2020.
Source / verification ↗Coldwave / Darkwave
Project formed in 2020.
Source / verification ↗Electro / Coldwave / EBM / Dark Techno
Electro/coldwave project formed in 2021.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk / Industrial
Ottawa darkwave duo formed in 2022.
Source / verification ↗Darkwave / Electro / Post-Punk / EBM
Paris project formed in 2022.
Source / verification ↗Darkwave / Industrial / EBM / Electro-Pop
US project of Justin Chamberlain, formed in 2022.
Source / verification ↗Darkwave / Post-Punk
US darkwave duo formed in 2023.
Source / verification ↗Darkwave / Synthpop / Industrial
Los Angeles duo formed in 2023.
Source / verification ↗Dark Electro / Industrial
Italian project formed in 2023 by members of Pink Panther Project.
Source / verification ↗
Diese Acts wurden aus der eigentlichen Newcomer-Liste herausgehalten, weil sie bereits auf Nachtfragment vorgestellt wurden oder nach der verfügbaren Quellenlage vor 2016 gegründet wurden.
Already presented on Nachtfragment
Already presented on Nachtfragment
Already presented on Nachtfragment
Founded before 2016
Already presented on Nachtfragment
Already presented on Nachtfragment
Already presented on Nachtfragment
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Founded before 2016
Already presented on Nachtfragment
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Founded before 2016
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Founded before 2016
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Founded before 2016
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Founded before 2016
Founded before 2016
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Already presented on Nachtfragment
Founded before 2016
Founded before 2016